1. Sicher gab es während Ihres bisherigen Fachstudiums Situationen, in denen Sie einen Ihnen unbekannten / unklaren Begriff nachschlagen mussten.
a. Wo außer in der Wikipedia haben Sie nachgeschlagen?
b. War diese Suche damals effizient (also nicht nur erfolgreich sondern auch mit vertretbarem Aufwand verbunden)?

Die erste Suchanfrage nach einem neuen Begriff geht bei mir mittlerweile tatsächlich immer erst an Google oder Wikipedia (englisch oder deutsch). Wenn Google benutzt, wird, kann man oftmals bereits anhand der URL’s der ersten Suchergebnissen sehen, dass sich einige Informationsseiten wiederholen. Dann handelt es sich meistens um eine Seite, die Begriffe rund um ein bestimmtes Thema erklärt. Allerdings ist es in den meisten Fällen nicht nötig, sich den Link zu diesen Seiten extra abzuspeichern, da sie zum einem sowieso von Google gefunden werden, und man bei Einschränkungen auf eine Seite andere Quellen verlieren würde.

Viele dieser Seiten kennt man auch mit der Zeit und klickt automatisch bei den Suchergebnissen zuerst auf diese. Dazu gehören nicht nur Lexikas bzw. Begriffssammlungen, sondern auch Foren und öffentliche Hilfeseiten wie Stack Overflow oder wer-weiss-was. Gerade bei Programmierfragen, das können auch einzelne Begriffe sein wie z.B. HashTable, sind manchmal auch Suchen in den API’s der Hersteller (Sun Java, Apple Cocoa) erfolgreich. Zur Recherche nach einem Begriff verwende ich ausserdem den Wörterbuchdienst LEO.
Neben Wikipedia erscheint mir die Suche mit Google (bzw. manchmal Bing) erscheint mir immer noch als beste Lösung, da sie am schnellsten geht und fast immer ein gutes Ergebnis liefert. Bei einigen speziellen Begriffen verwende ich auch die oben beschriebenen Quellen, und auch hier ist nicht viel Aufwand nötig.

Manchmal allerdings reicht es auch aus, in der selben Seite oder Dokument, in dem man den Begriff gelesen haben zu suchen: In Vorlesungsfolien oder Webseiten ist oftmals eine Erklärung zu einem Begriff gegeben, die man durch die lokale Suche des Programms (Browser, Pdf-Reader) erreichen kann.

2. Sie haben bestimmt schon mehrfach in der Wikipedia nach Informationen gesucht.
a. Haben Sie bereits Wikipedia-Artikel editiert? Oder sogar einen neuen Artikel angelegt?
b. Falls Sie Wikipedia-Autor sind: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Falls Sie (noch) kein Wikipedianer sind: Welche Gründe sprechen für oder gegen eine Teilnahme an diesem Gemeinschaftsprojekt?

Wikipedia-Artikel habe ich bis jetzt nur sehr begrenzt selbst editiert. Wenn mir ein Rechtschreibfehler auffällt, versuche ich ihn meistens zu beseitigen. Kommentare habe ich auch zu ein paar Themen abgegeben, jedoch nur selten und ohne in eine Diskussion gekommen zu sein. Das Einfügen von neuem Wissen in die Wikipedia habe ich bis jetzt noch nicht getan: Bevor ich aber eine eigene Seite zu einem Thema aufmachen würde, würde ich zuerst an der Wikipedia mithelfen.

Die Erfahrungen die man von anderen Usern in den Diskussionen zu Artikelseiten lesen kann, sind allerdings oftmals nicht ermunternd: Da sich hier, neben den (zum Glück) tatsächlich zum Thema diskutierenden Mitgliedern auch viele Leute posten, deren Änderungen offensichtlich verworfen wurden, hat man schnell das Gefühl das man sich erst “einen Namen” machen muss, bevor man als Autor bei Artikeln von den anderen akzeptiert wird. Diese System ist meiner Meinung auch gar nicht schlecht, aber es setzt eine gewisse Einstiegshürde, so dass man sich über einen längeren Zeitraum engagieren und dementsprechend Zeit investieren muss.

3. Seit einigen Tagen gibt es in unserem Online-Katalog das Recommendersystem BibTip. Diese Komponente bietet dem Nutzer Links zu weiteren Titeln, die mit seinem gesuchten Titel inhaltlich verwandt sind.
BibTip beruht auf einer laufenden Analyse des Suchverhaltens der Benutzer (natürlich anonym) und ist dementsprechend immer aktuell. Die Empfehlungen sind nach Relevanz sortiert, d.h. nach der Häufigkeit der gemeinsamen Recherche.
Wie finden Sie dieses Angebot? Nutzen Sie schon ähnliche Angebote in anderen (z.B. Buchhandels-)Katalogen?

Ein System mit weiteren Vorschlägen finde ich zunächst einmal hilfreich. Bei der Relevanz der Buchvorschläge spielt hauptsächlich eine Rolle, wie viele andere User Daten in das System eingeben, hier indem sie Bücher ausleihen.
Ich leihe mir nur selten Bücher aus, und suche daher auch meistens bestimmte Bücher. Daher würdeich  auf die Vorschläge wahrscheinlich nicht weiter eingehen.

In fast allen größeren Online-Shops werden mittlerweile Produktvorschläge angezeigt, die auf dem Kaufverhalten anderer Nutzer basieren. Tatsächlich lässt sich hier, gerade wenn es eine große Auswahl verschiedener Produkte gibt, eine erstaunlich hohe Trefferquote für den angeblich persönlichen Geschmack feststellen. Das gilt insbesondere für Musik und generell für Produkte die wenig Kosten und wenig Zeit in Anspruch nehmen. Die online Musikdatenbank / Musikradio last.fm basiert hauptsächlich auf dem Prinzip, ihren Nutzern Musik vorzuschlagen welche andere Nutzer ebenfalls gehört haben; und das funktioniert erstaunlich gut.

Bei Amazon hingegen überzeugt mich die Vorschlagefunktion nicht so sehr. Gerade bei solchen Anbietern, bei denen man des öfteren sogar mit seinem richtigen Namen und Adresse eingeloggt ist, finde ich die Funktion zum Sammeln der Verlinkungen allerdings datenschutzrechtlich auch sehr bedenklich. Daher versuche ich bei Seiten, die diese Empfehlungsfunktion anbieten, möglichst selten eingeloggt im Katalog zu browsen.

Der "50 Meter grosse" Fransenflügler, welcher versehentlich beim Einscannen von Satellitenfotos zwischen das Glas gerutscht ist

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