Archive for June, 2010

Themen

June 29, 2010

1. Was war diese Woche besonders interessant oder besonders langweilig? Was wüssten Sie noch gerne über den Stoff hinaus zur thematischen Aufsatzsuche?

Diese Woche war auf dem Übungsblatt mehrere mögliche Themen angegeben, zu denen wir eine Recherche durchführen konnten; das war eine gute Idee und motivierend. Auch der Umgang mit citavi hat die Übung wieder interessanter gemacht.
Die Aufgabe letzter Woche hingegen, bei der wir eine lange Liste von Büchern abarbeiten mussten, war eher langwierig.

2. Wie gefällt Ihnen Web Of Science? Was klappt gut, was fanden Sie schwierig?
3. Welche Art von Sortierung bei Trefferlisten in Datenbanken, Suchmaschinen, Katalogen kennen Sie? Nutzen Sie die Möglichkeit die Sortierung selbst zu ändern (z.B. in WoS oder dem Online-Katalog)?
Finden Sie eine Sortierung nach „Relevanz“ wie in Google auch in Datenbanken und Katalogen ?

Das Web Of Science ist nach meinem Eindruck eine sehr  umfangreiche Suchmaschine, was einerseits den Vorteil wie auch einen Nachteil bedeutet. Wie bei vorigen Einträgen würde ich wieder sagen, dass ich die Ergebnisse in diesem Studienstatus nicht benötige, da sie schlicht zu umfangreich werden. Geht es später zur Masterarbeit, werde ich jedoch eventuell darauf zurückgreifen.

Die Möglichkeiten der Sortierung bei Web Of Science sind jedoch auf jeden Fall sinnvoll. Diese würde ich in jedem Fall nutzen. Sortierungen bei anderen Datenbankabfragen sind ebenfalls ein muss: Ausser bei der Google Suche (oder anderen Suchmaschinen), deren Sortierung man erstens nicht nachvollziehen kann und der ich aber trotzdem aufgrund von Erfahrung vertraue, sortiere ich gerne Ergebnisse jeder Art. Besonders gelungen finde ich die Art und Weise, wie Wikipedia die Tabellenansichten zur Sortierung anbietet:

Sortierung von Tabellen in Wikipedia

Zeit Schriften

June 21, 2010

1. Benötigten Sie während Ihres Studiums schon in größerem Maß Zeitschriftenaufsätze? Wie haben Sie sie gefunden und beschafft?

Bis jetzt war es nicht nötig, Zeitschriftenaufsätze zu recherchieren. Normalerweise kommen wir mit solchen Aufsätzen in Seminaren in Berührung. Dort wurden uns die Aufsätze, die wir bearbeiten sollen, allerdings immer bereits in elektronischer und ausgedruckter Form ausgehändigt, so dass wir für den Einstieg schon mal nicht weitersuchen müssen.
Die Quellenangaben dieser Aufsätze können natürlich auf weitere Artikel verlinken, die zum Verständnis beitragen. Da wir aber meistens nur den Inhalt des Artikels aufbereiten und ein eigenes Beispiel dazu anfertigen sollen, hat es bis jetzt gereicht sich die frei zugänglichen Erklärungen im Internet anzuschauen.

Einmal jedoch habe ich nach einem Artikel gesucht. Ich sollte einen Artikel bearbeiten, hatte aber noch nicht das pdf zugeschickt bekommen. Es handelte sich um

Bootstrap Methods for Developing Predictive Models.
Peter C Austin; Jack V Tu: The American Statistician; May 2004; 58, 2; ABI/INFORM Global; pg. 131

Auf der Seite der Zeitschrift “The American Statistician” kann man sich zum Online-Zugang durchklicken. Dort findet man in der Suche nach dem Titel auch den entsprechenden Artikel, kann jedoch nur auf das Abstract zugreifen.
Mir war damals nicht die Möglichkeit bekannt, wie ich in der UB nach den Artikeln suchen sollte.

Nun habe ich die Suche erneut durchgeführt. DBIS findet keine Ergebnisse zu der Zeitschrift, die Suche bei der EZB liefert jedoch zwei Suchergebnisse. Leider sind jedoch nur die alten Artikel dieser Zeitschrift lizenziert.

2. Wir haben Ihnen bisher für die Vorbereitung zur Vorlesung verschiedenartige
Dokumente angeboten (Videos, Folien im pdf-Format, Skripten).
– Was davon bevorzugen Sie? …

Die Folien sind sehr hilfreich, vor allem wegen der vielen Screenshots. Die Videos benutze ich nicht, da die eigene Lesegeschwindigkeit natürlich stark variieren kann. Die Vertonung ist mir in diesem Zusammenhang zu langsam gesprochen, sonst aber gut verständlich. Die Unterteilung in mehrere Teile ist auch eine gute Idee und hilft bei der Auswahl.
Wenn allerdings bereits ein Video gemacht wird, wäre es natürlich hervorragend, wenn eine Suche live aufgezeichnet würde. Die Folien alleine reichen meiner Meinung nach jedoch aus.

June 14, 2010

1. Lesen Sie regelmäßig Fachzeitschriften?
2. Wenn ja, gedruckt oder elektronisch?
3. Wie kommen Sie an diese Zeitschriften?
4. Haben Sie durch die Unterlagen dieser Woche neue Möglichkeiten kennen gelernt?

Wie vermutlich viele Informatikstudenten versuche ich, öfters das Magazin für Computertechnik c’t zu lesen. Diese Zeitschrift ist meiner Meinung nach zwischen Special-Interest-Zeitschrift und Fachzeitschrift angesiedelt. Das noch professionellere Magazin iX kann man als Fachzeitschrift bezeichnen. Andere Fachzeitschriften oder wissenschaftliche Zeitschriften lese ich nicht, es sei denn sie gelangen mir gerade in einem passenden Moment in die Finger natürlich…

Zeitschriften lese ich am liebsten gedruckt. Für die elektronischen Ausgaben wird ausserdem meistens Geld verlangt, und an die gedruckten kommt man durch Ausleihe dann manchmal sogar einfacher.
Fachbezogene Newsletter und die verlinkten Artikel kommen natürlich elektronisch an, sind zwar nicht als Zeitschrift zu bezeichnen aber immerhin eine täglich gelesene, fachbezogene Informationsquelle.

Momentan beziehe ich keine Zeitschriften im Abonnement. In der Uni liegen aber oftmals Zeitschriften aus, so liegen zum Beispiel am Lehrstuhl für Rechnernetze c’t und iX aus (nicht zum mitnehmen). Bei Veranstaltungen werden manchmal Zeitschriften ausgegeben. Ansonsten werden nach einer gewissen Zeit manche Artikel im Internet veröffentlicht, so dass man viele Artikel auch später online lesen kann.

In dieser Woche wurden viele Quellen vorgestellt, die definitiv gute Möglichkeit darstellen um an Zeitschriften zu kommen. Die Portale der verschiedenen übergreifenden Kataloge sind zwar gewöhnungsbedrüftig, aber man kann sich daran gewöhnen. Obwohl viele davon von der Hauptseite der Universtiätsbibliothek zu erreichen sind, glaube ich aber das die meisten Studenten den zugriff darauf einfach noch nicht kennen. Auch ich werde mir bei diesen Portalen vorerst keine Zeitschriften besorgen aus dem einfach Grund, da leider bereits jetzt kaum Zeit besteht sich mit den vielen angebotenen Artikeln genügend zu beschäftigen.

June 11, 2010

1. Sicher gab es während Ihres bisherigen Fachstudiums Situationen, in denen Sie einen Ihnen unbekannten / unklaren Begriff nachschlagen mussten.
a. Wo außer in der Wikipedia haben Sie nachgeschlagen?
b. War diese Suche damals effizient (also nicht nur erfolgreich sondern auch mit vertretbarem Aufwand verbunden)?

Die erste Suchanfrage nach einem neuen Begriff geht bei mir mittlerweile tatsächlich immer erst an Google oder Wikipedia (englisch oder deutsch). Wenn Google benutzt, wird, kann man oftmals bereits anhand der URL’s der ersten Suchergebnissen sehen, dass sich einige Informationsseiten wiederholen. Dann handelt es sich meistens um eine Seite, die Begriffe rund um ein bestimmtes Thema erklärt. Allerdings ist es in den meisten Fällen nicht nötig, sich den Link zu diesen Seiten extra abzuspeichern, da sie zum einem sowieso von Google gefunden werden, und man bei Einschränkungen auf eine Seite andere Quellen verlieren würde.

Viele dieser Seiten kennt man auch mit der Zeit und klickt automatisch bei den Suchergebnissen zuerst auf diese. Dazu gehören nicht nur Lexikas bzw. Begriffssammlungen, sondern auch Foren und öffentliche Hilfeseiten wie Stack Overflow oder wer-weiss-was. Gerade bei Programmierfragen, das können auch einzelne Begriffe sein wie z.B. HashTable, sind manchmal auch Suchen in den API’s der Hersteller (Sun Java, Apple Cocoa) erfolgreich. Zur Recherche nach einem Begriff verwende ich ausserdem den Wörterbuchdienst LEO.
Neben Wikipedia erscheint mir die Suche mit Google (bzw. manchmal Bing) erscheint mir immer noch als beste Lösung, da sie am schnellsten geht und fast immer ein gutes Ergebnis liefert. Bei einigen speziellen Begriffen verwende ich auch die oben beschriebenen Quellen, und auch hier ist nicht viel Aufwand nötig.

Manchmal allerdings reicht es auch aus, in der selben Seite oder Dokument, in dem man den Begriff gelesen haben zu suchen: In Vorlesungsfolien oder Webseiten ist oftmals eine Erklärung zu einem Begriff gegeben, die man durch die lokale Suche des Programms (Browser, Pdf-Reader) erreichen kann.

2. Sie haben bestimmt schon mehrfach in der Wikipedia nach Informationen gesucht.
a. Haben Sie bereits Wikipedia-Artikel editiert? Oder sogar einen neuen Artikel angelegt?
b. Falls Sie Wikipedia-Autor sind: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Falls Sie (noch) kein Wikipedianer sind: Welche Gründe sprechen für oder gegen eine Teilnahme an diesem Gemeinschaftsprojekt?

Wikipedia-Artikel habe ich bis jetzt nur sehr begrenzt selbst editiert. Wenn mir ein Rechtschreibfehler auffällt, versuche ich ihn meistens zu beseitigen. Kommentare habe ich auch zu ein paar Themen abgegeben, jedoch nur selten und ohne in eine Diskussion gekommen zu sein. Das Einfügen von neuem Wissen in die Wikipedia habe ich bis jetzt noch nicht getan: Bevor ich aber eine eigene Seite zu einem Thema aufmachen würde, würde ich zuerst an der Wikipedia mithelfen.

Die Erfahrungen die man von anderen Usern in den Diskussionen zu Artikelseiten lesen kann, sind allerdings oftmals nicht ermunternd: Da sich hier, neben den (zum Glück) tatsächlich zum Thema diskutierenden Mitgliedern auch viele Leute posten, deren Änderungen offensichtlich verworfen wurden, hat man schnell das Gefühl das man sich erst “einen Namen” machen muss, bevor man als Autor bei Artikeln von den anderen akzeptiert wird. Diese System ist meiner Meinung auch gar nicht schlecht, aber es setzt eine gewisse Einstiegshürde, so dass man sich über einen längeren Zeitraum engagieren und dementsprechend Zeit investieren muss.

3. Seit einigen Tagen gibt es in unserem Online-Katalog das Recommendersystem BibTip. Diese Komponente bietet dem Nutzer Links zu weiteren Titeln, die mit seinem gesuchten Titel inhaltlich verwandt sind.
BibTip beruht auf einer laufenden Analyse des Suchverhaltens der Benutzer (natürlich anonym) und ist dementsprechend immer aktuell. Die Empfehlungen sind nach Relevanz sortiert, d.h. nach der Häufigkeit der gemeinsamen Recherche.
Wie finden Sie dieses Angebot? Nutzen Sie schon ähnliche Angebote in anderen (z.B. Buchhandels-)Katalogen?

Ein System mit weiteren Vorschlägen finde ich zunächst einmal hilfreich. Bei der Relevanz der Buchvorschläge spielt hauptsächlich eine Rolle, wie viele andere User Daten in das System eingeben, hier indem sie Bücher ausleihen.
Ich leihe mir nur selten Bücher aus, und suche daher auch meistens bestimmte Bücher. Daher würdeich  auf die Vorschläge wahrscheinlich nicht weiter eingehen.

In fast allen größeren Online-Shops werden mittlerweile Produktvorschläge angezeigt, die auf dem Kaufverhalten anderer Nutzer basieren. Tatsächlich lässt sich hier, gerade wenn es eine große Auswahl verschiedener Produkte gibt, eine erstaunlich hohe Trefferquote für den angeblich persönlichen Geschmack feststellen. Das gilt insbesondere für Musik und generell für Produkte die wenig Kosten und wenig Zeit in Anspruch nehmen. Die online Musikdatenbank / Musikradio last.fm basiert hauptsächlich auf dem Prinzip, ihren Nutzern Musik vorzuschlagen welche andere Nutzer ebenfalls gehört haben; und das funktioniert erstaunlich gut.

Bei Amazon hingegen überzeugt mich die Vorschlagefunktion nicht so sehr. Gerade bei solchen Anbietern, bei denen man des öfteren sogar mit seinem richtigen Namen und Adresse eingeloggt ist, finde ich die Funktion zum Sammeln der Verlinkungen allerdings datenschutzrechtlich auch sehr bedenklich. Daher versuche ich bei Seiten, die diese Empfehlungsfunktion anbieten, möglichst selten eingeloggt im Katalog zu browsen.

Der "50 Meter grosse" Fransenflügler, welcher versehentlich beim Einscannen von Satellitenfotos zwischen das Glas gerutscht ist

Kindle notes & Die sinnliche Komponente

June 1, 2010

Im Juli 2009 hat Amazon zwei E-Books von George Orwell, darunter “1984” , von den Kindle-Geräten seiner Kunden gelöscht. Die Kunden bekamen den Kaufpreis zurückerstattet, die E-Books auf den Kindle-Geräten waren jedoch einfach verschwunden, obwohl die Bücher bereits heruntergeladen worden waren.
Nach heftigen Protesten entschuldigte sich der Gründer und Präsident von Amazon, Jeff Bezos, für dieses Vorgehen.
Da jedoch auch die Notizen der User zu dem Buch nun wertlos waren, klagte der Schüler Justin Gawronski aufgrund seiner verlorenen Arbeit.

Das Ende des in den USA geführten Prozesses: 150.000$ Entschädigung für den Kläger.

Imho: Die sinnliche Komponente

Das Buch zum Anfassen als die sinnliche Komponente – warum nicht das Device zum Anfassen? Guter Content, gute Navigierbarkeit und eine weltweite Bibliothek in der Tasche sollten den eBook-Readern einige Vorteile verschaffen können. Nachteil: Man kann nicht mehrere Bücher gleichzeit geöffnet haben.