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1. Nutzen Sie schon elektronische Bücher?

Elektronische Bücher gehören in den meisten mir bekannten Fachgebieten erfreulicher Weise längst zur Normalität. Deswegen gehören auch eBooks für mich und viele Studienkollegen, auch aus anderen Fachgebieten, zum Alltag. Auch wenn oftmals nur elektronische Dokumente (pdf’s) zum Einsatz kommen, meist als Hilfs- oder Kommunikationsmittel im Studium (Aufgabenblätter, Lösungen etc.), ist es nichts ungewöhnliches bei einer Recherche mit der Hilfe eines eBooks zum Ziel zu kommen.

Im Bereich der Informatik, und gerade für Studierende, sind natürlich elektronische Bücher über Programmiersprachen, Grundlagengebiete und neuere Forschungsgebiete weit verbreitet. Zudem gibt es im Internet oftmals Bücher auch kostenlos. Einige Buchverlage stellen zu Werbezwecken regelmäßig frei herunterladbare, professionelle Bücher online. Diese können dann oft auch gedruckt gekauft werden.
Es handelt sich dabei aber nicht nur um Grundlagen-Werke; so hatte zum Beispiel der Verlag entwickler.press vor einiger Zeit einen Adventskalender online gestellt, indem jeden Tag ein fachspezifisches IT-Book zum Herunterladen angeboten wurde. Die Ergebnisseite der Suche nach ‘openbook‘ bei Google landet zahlreiche Treffer bekannter Verlage, z.B. von Galileo Computing. Die Ergebnisse aus der Google Buchsuche Projekt (und ähnliche) würde ich zudem ebenfalls zu den eBooks zählen.
Typisch ist [meiner Erfahrung nach] auch, dass nur kurze Teilausschnitte des Buches gelesen werden; dafür muss bei Büchern im HTML-Format nichtmals das ganze Buch heruntergeladen werden.

Eine andere Sache ist das ‘normale’ Lesen ganzer Bücher, wofür eBook-Reader wie den wohl am Bekanntesten ‘Kindle’ von Amazon gedacht sind. Hier gibt es zwar eine große Auswahl von Büchern, und auch die Eigenschaften des Displays eignen sich hervorragend zum Lesen an beliebigen Orten. In meinem Bekanntenkreis ist mir allerdings niemand bekannt, der solche ein Gerät besitzt.
Meiner Meinung nach birgt aber der Markt für eBooks noch ein enormes Potential, wenn die Akzeptanz solcher Geräte erst einmal gestiegen ist. Hilfreich könnte dabei sein, das Geräte wie das iPad die Aufmerksamkeit auf solche bereits lange existierenden und auch noch kommenden Geräte zieht.

2. Stellen Sie sich vor, Sie sollten ein elektronisches Lehrbuch für Ihren Studiengang herausgeben. Welche Möglichkeiten (zusätzlich oder im Gegensatz zu herkömmlichen gedruckten Lehrbüchern) sollte es bieten?

Zu einem guten elektronischen Buch gehören für mich 3 Punkte:

  • Eine gute Verlinkung innerhalb des Dokuments und weiterführende Links zu externen Inhalten aus dem Internet.
  • Eine überdurchschnittlich gute visuelle Darstellung der geschilderten Sachverhalte, wenn möglich animiert.
  • Zusatzmaterialien wie Folien oder Anwendungen, die auch extra gekauft werden können oder von anderen Usern bereit gestellt werden.

Eine gute Verlinkung innerhalb des Dokuments bedeutet einfach eine Verlinkung von Inhaltsverzeichnis, Bildern und Stichwörtern, wie man es aus vielen pdf’s gewohnt ist. Fehlt hingegen diese Verlinkung, fällt es oft unangenehm sobald man danach sucht.

Eingebetteter Content wie Videos oder animierte Bilder sind sehr hilfreich zum Verständnis des Textes. Leider gibt es immer wieder Formatkriege zwischen den Herstellern, so dass hierfür noch kein akzeptierter Standard geschaffen wurde. Abhilfe könnte ein automatischer Konvertierer für verschiedene Zielgeräte schaffen.

Zusatzmaterialien sollten online zugänglich sein. Allerdings sind gerade Zusatzmaterialien wie Übungen, Folien und Anwendungen meiner Meinung nach besonders wertvolle Hilfsmittel, für die der Autor, möglichst nach einer kostenlosen Vorschau, durchaus eine Zusatzgebühr verlangen darf. Als sehr hilfreich kann sich auch eine von den Autoren / dem Verlag zur Verfügung gestellte Austauschplattform der Leser erweisen. Das kann ein moderiertes Forum sein, oder eine Plattform zum Austausch von Nutzern erstellten Multimedia-Content. Diesen Weg sind zum Beispiel die Macher des Buches “Computer Networking: A Top-Down Approach” gegangen. Dadurch wird nicht nur dem Leser geholfen, sondern auch der Popularität des Autors und seines Buches.

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