citavi, zotero

Die Installation von Citavi lief unter Windows 7 (64 Bit) problemlos. Ich habe mich jedoch dafür entschieden hier ein anderes Literaturverwaltungsprogramm vorzustellen, welches mir vor kurzem empfohlen wurde: Zotero. Mit der Vorstellung dieses Programms möchte ich die 4 Fragen der dieswöchigen Hausaufgabe  beantworten.

Zotero  ist ein freies Open Source-Programm, welches als Erweiterung für Firefox installiert wird. Innerhalb von Firefox können damit Links zu Webseiten, pdf-Artikeln und Buchlisten gesammelt und später zitiert werden. Die Links werden mit Stichwörtern versehen und in einer Datenbank gespeichert, welche bei Bedarf am unteren Rand von Firefox eingeblendet wird und leicht zu bedienen ist.

Das besondere an Zotero ist aber, dass auf einer Website angebotene Buchbeschreibungen automatisch erfasst und mitsamt allen Metadaten in die Datenbank übernommen werden können. Dafür setzt Zotero einen Parser ein, der die Buchbeschreibungen nach bestimmten Mustern durchsucht und so Autor, Verlag etc. automatisch zuordnen kann. Viele Seiten, welche Literatur zum Beispiel zur wissenschaftlichen Recherche anbieten, halten sich bei der Literaturangabe aber auch an offene Standards wie COinS oder unAPI, wodurch die Buchdaten von Zotero direkt ausgelesen werden können. Der “Citavi Picker” verspricht ähnliche Funktionen.

Ist man also auf einer Seite mit Buchverweisen unterwegs, zum Beispiel Amazon, wikipedia, PubMed, Google Books oder einem Anbieter von pdf-Artikeln, lassen sich mit einem Klick auf den Button die von Zotero gefundenen Bucheinträge in die Datenbank aufnehmen. Ein weiteres, in citavi meiner Information nach so nicht vorhandenes Feature ist das collaborative editieren bzw. Austauschen von Buchlinks mit einem bestimmten Nutzerkreis (zum Beispiel Forschungskollegen). Da es sich um ein Plugin für Firefox handelt ist Zotero plattformübergreifend; die gefundenen Links lassen sich so leicht weitergeben. Ein weiteres Feature ist das Abspeichern ganzer Websites, wenn man eine nur online zugängliche Quelle gefunden hat.

Schließlich erlaubt auch Zotero das erstellen von Literaturverzeichnissen für verschiedene Programme, so etwa in einem geöffnetes Microsoft Word Dokument (über ein Plugin) oder das direkte Zitieren aus einem Artikel in der Datenbank. Auch für BibTeX und damit LaTeX lässt sich über die Export-Funktionen das Verzeichnis erstellen.

Das hinzufügen von Einträgen in Zotero funktioniert erstaunlich gut und ist leicht zu erlernen. Die Kombination mit Word / BibTeX braucht etwas Übung, ist aber nicht schwierig. Für den weiteren Verlauf der Vorlesung werde ich aber zunächst bei citavi bleiben, da auftretende Fragen so wahrscheinlich besser beantwortet werden können.

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3 Responses to “citavi, zotero”

  1. schlind Says:

    Hallo Mosius,

    vielen Dank für Ihre Beschreibung von Zotero, ich habe Ihren Beitrag in meinem Artikel verlinkt!!

  2. Ihre Artikel zu Citavi – 04.05. « Blog zur Garchinger IK Says:

    […] Zotero: Erfahrungsbericht bei Informationskompetenz, Moritz H […]

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